Edinburgh Bericht

Ein stolzes Land in Europas Norden - mit reicher Geschichte und der Zukunft zugewandt  

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 Wo errichtet man einem treuen Terrier einen Grabstein, zu dem mehr als 150 Jahre nach seinem Tod noch die Besucher kommen? Warum leuchtet der rechte große Zeh der Bronzestatue von David Hume golden?  Und wo wurde das Komplott schottischer Adligen geschmiedet, um Lord Darnley, den Ehemann von Mary, Queen of Scots, die in Deutschland spätestens seit Schiller als Maria Stuart Generationen von SchülerInnen bekannt ist, zu ermorden?

Die Antwort auf alle diese Fragen findet man in Edinburgh. In die Hauptstadt Schottlands hat es die Klasse 11SG der Schule St.Josef - Schule für Hörgeschädigte - Mitte Juli verschlagen.

Bestens vorbereitet durch vorher recherchierte Referate zu Kilts und Dudelsäcken, zur schottischen Geschichte und der politischen Gegenwart erkundeten sie auf ihrer Studienfahrt in den Norden der Insel , die augenblicklich eher dadurch für Schlagzeilen sorgt, dass sie aus dem europäischen Haus ausziehen will, gemeinsam mit Frau Zeller und Herrn Bertenrath als den begleitenden LehrerInnen eine Stadt, die nicht nur eine reiche Kultur mit vielen Geschichten besitzt, sondern  auch von einem ungemein offenen, freundlichen - und freiheitsliebenden - Schlag von Menschen bewohnt wird.

Die ersten Dudelsackklänge empfingen uns bereits, als wir aus der Straßenbahn im Zentrum stiegen. Der Besuch in dem 2004 - nach Entwürfen eines spanischen Architekten - gebauten Parlament - in unmittelbarer Nähe des Holyrood Palace , dem offiziellen Sitz der englischen Königin, wenn sie Edinburgh besucht, zeigte uns das Gebäude als einen  modernen Ort gelebter Demokratie. In Schottland darf man bereits mit 16 Jahren wählen und das Land hat die europaweit modernste LGBT-Gesetzgebung.

Auch kulinarisch bot die Reise Entdeckungen. Die Selbstversorgung im Supermarkt bot einiges bislang Unbekannte und  "Fish and Chips" gab es , nachdem wir alle "Arthur's Seat ", den Hausberg der Stadt ,vorher erklommen hatten.

Wir haben einen kurzen Abstecher nach "Portobello Beach" gemacht, wo die Edinburgher sich am stadteigenen Strand erholen.

Die vielfältigen Eindrücke haben uns auch verstehen lassen, warum Edinburgh die Stadt ist, in der J.K.Rowling große Teile ihrer Harry Potter Bücher geschrieben hat - mit ihren Büchern im Kopf kommen einem viele Ecken der Stadt  sonderbar bekannt vor.

Allzu schnell gingen die Tage in Edinburgh vorbei, doch alle waren sich einig, dass dies wohl nicht der letzte Besuch in dieser besonderen Stadt im Norden Europas gewesen ist.

Christoph Bertenrath

Die 72-Stunden-Aktion 2019

72h-Aktion "Uns schickt der Himmel"

72h

Vom 23.-26. Mai fand die 72-Stunden-Aktion statt. Unsere Gruppe bestand aus 40 Teilnehmer*Innen, aus der Seelsorgeeinheit Mitte und aus der Schule St. Josef. Das Team hieß "Gmünder Power Team". Unsere Aufgabe war das Café "I-Dipfele" (Café vom Haus Lindehof) neu zu gestalten und bekannter zu machen. Außerdem sollten wir Aktivitäten wie Singen und Spazieren gehen für die Bewohner*innen der Stiftung Haus Lindenhof anbieten. Am Donnerstag hatten wir Zeit um anzukommen und uns vor Ort zu orientieren. Ab Freitag haben wir das Hasenhaus abgeschmirgelt und neu gestrichen. Vor dem Haus haben wir einen Garten angelegt, bepflanzt und Blumensamen für die Blumenwiese ausgesät. Oberhalb vom Café haben wir das Rondell neu gestrichen und ebenfalls mit Blumen bepflanzt. Nebenbei gab es eine Gruppe, die Werbung vorbereitet und gemacht hat. Am Sonntag haben wir ein 72h-Fest gemacht. Es gab einen Gottesdienst und zum Abschluss ein gemeinsames Grillfest mit den Teilnehmer*innen der 72-Stunden-Aktion, den Bewohner*innen und den Mitarbeiter*innen vom Haus Lindenhof.

Es waren ganz tolle 72 Stunden die wir zusammen verbracht und erlebt haben. Wir haben uns sehr schnell mit den anderen verstanden und sind Freunde geworden. Viele haben in diesen 72 Stunden ein bisschen Gebärdensprache gelernt.

Michelle

Ein besonderer Dank geht an die Firmen die uns bei der 72-Stunden-Aktion finanziell und materiell unterstützt haben. Es sind: Marienhospital Stuttgart, CTL Computertechnik, Dieter Baumhauer, Firma Wolf, Thomas Kaller – Gärtnereibetrieb, Bauzentrum Widmann, Blumenkörble – Bettringen, EDEKA – Donderer, Holzbau Grimm, Der GartenLaden, OBI, den vielen Kuchen- und Geldspender*innen, sowie die Seelsorgeeinheit Mitte GD und die Schule St. Josef. Ein Vergelts Gott geht an die Barmherzigen Schwestern und den Franziskanerinnen der ewigen Anbetung in Schwäbisch Gmünd für ihr begleitendes Gebet.

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Uns schickt der Himmel!72stunden1

countdownIn 76 Stunden beginnt die 72 Stunden-Aktion. Die ersten Schlafsäcke und Isomatten sind schon da, Kennenlernspiele werden überlegt, die Aktionsshirts warten auf ihre neuen Besitzer, der Bus der uns zur Auftaktveranstaltung fährt, ist bestellt und es ist ein Kribbeln bei allen TeilnehmerInnen spürbar, dass es nun endlich losgehen soll!!! Der Countdown läuft…Wir sind gespannt, was sich  Ko-Kreis und  Kooperationspartner für uns überlegt haben!

Wir wünschen allen Gruppen weiterhin eine gute Vorbereitung und für die Durchführung Gottes Schutz und Segen!

Für alle, die uns noch unterstützen wollen, meldet euch bei mir: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Was ist die 72-Stunden-Aktion?

72 stunden plakat wir sind dabeiNachbarschaftstreffen organisieren, Partnerschaften zu Asylunterkünften entwickeln und Klettergerüste aufbauen. All das waren Projekte der bundesweiten 72-Stunden-Aktion 2013. Während dieser drei Tage haben mehr als 170.000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene die Welt ein bisschen besser gemacht. Nach dem Beschluss der Hauptversammlung des BDKJ 2016 stand fest: 2019 geht die 72-Stunden-Aktion in die nächste Runde! Vom 23.-26. Mai werden wieder tausende Kinder und Jugendliche dem Glauben „Hand und Fuß“ geben und Projekte für und mit anderen umsetzen.

Wir sind dabei und haben uns für die "Get it" Variante entschieden (Überraschungsvariante), dass heißt wir erfahren erst am 23.5. gegen 17 Uhr welche Aufgabe(n)  wir zu erfüllen oder zu lösen haben. Zu unserer Gruppe gehören 20 Schüler*Innen und Erwachsene aus St. Josef, der Schule für Hörgeschädigte in Schwäbisch Gmünd und ca. 20 Schüler*innen und Erwachsene aus der Seelsorgeeinheit Schwäbisch Gmünd/Mitte. Wir werden gemeinsam kreativ sein, das Leben teilen, die Tage gemeinsam verbringen und „irgendwo“ übernachten.

Wenn Sie Geld spenden möchte, freuen uns auf Ihre Spende! Die Spende können Sie auf folgendes Konto überweisen mit dem Verwendungszweck: 72-Stunden-Aktion bei: St. Josef – Schule für Hörgeschädigte, Genossenschaft der Barmherzigen Schwestern vom Heiligen Vinzenz von Paul in Untermarchtal e.V. Bei der Kreisparkasse Ostalb IBAN: DE74 6145 0050 0440 0042 33.

Weitere Infos finden Sie unter: https://www.bdkj.de/aktionen/72-stunden-aktion/

Für Rückfragen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Michael Stahl in St. Josef zum Thema „Gewaltprävention“

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Du bist nichts! Du kannst nichts!“ Michael Stahl weiß, was solche Sätze anrichten können. Er hat Abwertung, Ausgrenzung und Gewalt am eigenen Körper er- und überlebt. Durch seinen Glauben fand er den Weg zu sich und zum Mitmenschen. Vom VIP-Bodyguard (u.a. Muhammad Ali, Papst, Boris Becker, Nena, Dieter Bohlen, Karl Heinz Böhm, Dirk Nowitzki…) und Kampfsportler wurde ihm – neben dem Sport – sein Glauben, das Erleben von Gemeinschaft und Wertschätzung immer wichtiger. Heute leitet er ein selbst gegründetes Selbstverteidigungszentrum und hält Vorträge und Seminare zur Gewaltprävention u.a. in Schulen.

Die Einladung von Schwester Judith nahm er mit seinem Team gerne an. In der gefüllten Aula berichtete er in großer Offenheit von seinem Leben, seinen Verletzungen und seinem Weg. Damit hatten die Schüler*innen (und auch die Lehrer*innen) nicht gerechnet. Von der anfänglichen Scheu war nach kürzester Zeit nichts mehr zu spüren. Emotionen waren nicht nur erlaubt, sondern erwünscht. Wie nachdrücklich und nachhaltig der Vormittag wirkte, wird u.a. in der Zusammenfassung einer Realschulklasse und den Stimmungsänderungen im täglichen Miteinander deutlich. Wir danken Michael und Hilda für ihre Zeit, ihren Vortrag, die Übungen und ihre Wertschätzung und freuen uns über ein Wiedersehen.

Hier die Zusammenfassung des Vormittags der Schülerinnen und Schüler:

 

Was wir von Michael Stahl behalten wollen:

 

  • Jeder ist wertvoll, besonders, perfekt. Jeder Mensch ist besonders und einzigartig, egal, welche schlimmen Sachen er gemacht hat.

  • DU selber bist wertvoll.

  • Gewalt ist nie eine Lösung.

  • Nur wer sich selbst liebt, kann anderen verzeihen und sie lieben.

  • Wer nicht vergeben kann, ist für immer gefangen. Vergeben macht frei!

  • DU kannst anderen Menschen verzeihen, denn am Ende fühlst DU dich gut.

  • Man schafft alles im Leben, wenn man an sich glaubt.

  • DU darfst auch Angst haben und auch deine Angst zeigen.

  • Man muss jeden respektieren und höflich miteinander umgehen. Auch unhöfliche Wörter können andere verletzen.

  • Äußerliche Schönheit ist nicht so schön, wie innerliche Schönheit.

  • Nur das Innere des Menschen zählt und nicht das Äußere.

  • Sei selbstbewusst, egal, was die anderen sagen oder von DIR meinen.

  • Den anderen Menschen kann es egal sein, wie DU bist oder aussiehst – Hauptsache, DU fühlst dich in deinem Körper wohl.

  • Auch mal rausgehen und nicht nur zocken. Geh' raus, spiele Fußball zusammen mit anderen, fahre Fahrrad oder klettere.

  • Erlebe mal eine Nacht mit Freunden draußen im Zelt.

  • Schenke anderen Leuten etwas, denn das macht DICH glücklicher als den, dem DU etwas schenkst.

Kooperation mit der Staatsgalerie Stuttgart und dem Kultusministerium und St. Josef-Schule Schwäbisch-Gmünd

BAUHAUS - mannigfaltige Formensprache

Ein Beitrag zur (Völker)Verständigung

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Schüler der Jahrgangsstufe 2 (13 SG) mit Lichtobjekten

Dieser Leitgedanke des Bauhauses entspricht unserem Leitgedanken und dem Wunsch unserer Schülerschaft in vollem Umfang.

„Einfach dazugeHÖREN“ ist das Motto unserer Schule und Ziel unserer Arbeit.

Dazu gehören der Abbau von gesellschaftlichen Unterschieden zwischen Menschen mit und Menschen ohne Handicap und ein Beitrag für die Verständigung zwischen hörbehinderten und hörenden Menschen.

Im Rahmen der Auseinandersetzung mit der bauhaustypischen Formensprache sollen Zugänge zur Vielfalt der Formen und ein barrierefreier Zugang zur Kunst ermöglicht werden. Teilhabe und Mitgestaltung, selbstwirksames Handeln und kreative Auseinandersetzung sollen – im Sinne der BAUHAUS-Philosophie – unseren Schülerinnen und Schülern eine Begegnung auf Augenhöhe und Erfahrungen in die gesellschaftskritische Dimension der Kunst ermöglichen. Vielfalt und Kommunikation sind elementare Elemente einer offenen, wertschätzenden Werteerziehung in einer durch Vielfalt geprägten Gesellschaft.

Sozialwissenschaftliches Gymnasium und Realschule unter neuer Leitung

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Seit diesem Schuljahr ist das Sozialwissenschaftliche Gymnasium und die Realschule unter neuer Leitung.

Zu Schuljahresbeginn hat Herr Baireuther die Leitung der Realschule von Frau Nagel übernommen.

Frau Nagel wechselte als stellv. Schulleiterin in das Sozialwissenschaftliche Gymnasium unserer Schule und ist somit Nachfolgerin von Herrn Wiker, der am Ende des letzten Schuljahres in den Ruhestand verabschiedet wurde. Beide Kollegen sind seit vielen Jahren in St. Josef als Real-/und Sonderschullehrer bzw. Frau Nagel auch als Lehrerin für berufliche Gymnasien tätig.

Ein Erfahrungsbericht von der 3a zum Schulgarten

Auch die Klasse 3A nimmt fleißig am Schulgartenprojekt teil. Bereits im März haben wir Tomaten, Kohlrabi, Rote Beete, Radieschen, Salat, Petersilie, Erbsen und Ringelblumen gepflanzt.
Diese wurden jede Wochen gegossen und letztendlich gemeinsam von allen Kindern geerntet.
Damit jeder unser Beet gleich erkennen kann, hat jedes Kind ein Namensschild gebastelt. Auch die verschiedenen Gemüsesorten haben ein eigenes Schild bekommen.
Doch zur Gartenarbeit zählt auch das unbeliebte Unkraut zupfen, das gemeinsam doch trotzdem auch Spaß gemacht hat.
Mit viel Freude haben wir aus dem geernteten Gemüse einen leckeren Salat hergestellt und gegessen.
Außerdem haben wir Anfang Juli eine eigene Ringelblumensalbe hergestellt.
Jetzt bleibt uns noch, die restlichen Tomaten und Erbsen zu vernaschen und dem neu gepflanzten Salat von Schwester Judith beim Wachsen zuzuschauen.

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