Interview zum Musical

Interview mit den „Musical-Machern“

H. Baireuther (SB), Fr. Cornelius (BC), Fr. Eberhard (Eb)

 

Wer von Ihnen ist denn auf die Idee gekommen, ein Musical zu machen?

SB: Die Idee kam mir in den Sinn - völlig unabhängig vom Schulfest und der 150-Jahr-Feier. Ich dachte, wir müssen mal irgendetwas mit den „großen“ Schülern auf die Bühne bringen. Da wäre ein Musical doch eine tolle Sache.

 

Haben Sie das dann alleine gemacht?

SB: Nein, natürlich nicht. Frau Eberhard hat gemeint, sie könne Texte für das Musical schreiben, und Frau Cornelius hat ja bei uns schon viel mit Theater gemacht.

 

Und warum über den heiligen Vinzenz von Paul?

SB: Da dachten wir schon an die Jubiläumsfeier im übernächsten Jahr, wenn die Schule, die von den Vinzentinerinnen gegründet wurde, 150 Jahre feiert.

 

Haben Sie eine Textvorlage gehabt?

Eb: Ich habe ein paar Biographien über den Heiligen Vinzenz von Paul gelesen. Er ist ja in Frankreich geboren, was natürlich gleich mein besonderes Interesse geweckt hat ;-)

Außerdem hatte ich ein Buch mit Zitaten des Heiligen Vinzenz. Das hat mir auch sehr weitergeholfen.

 

Und wie lange haben Sie für das Drehbuch gebraucht?

Eb: Streng genommen habe ich nicht das Drehbuch geschrieben, sondern habe nur den „Plot“, also die grobe Rahmenhandlung festgelegt. Nachdem das klar war, habe ich mich an die Liedtexte gesetzt. Das hat ungefähr ein Jahr gedauert, weil ich meistens nur in den Ferien dazu gekommen bin, länger an einem Liedtext zu feilen.
Die Texte der Szenen haben die Schauspieler in den Proben selbst formuliert.

 

Wie läuft das Musical gerade?

BC: Am Anfang war es noch sehr chaotisch, weil sehr viele Schüler fehlten, z.B. wegen Klassenarbeiten schreiben. Aber prinzipiell stehen alle Szenen und wir müssen es auf der Bühne üben. Wir müssen auch noch mit der Musik üben, also synchron sein, und wie ihr gesehen habt, sind die Kostüme sehr aufwändig. Wir müssen zwar noch viel tun, aber ich bin ganz optimistisch, dass bis Freitag alles klappt.

SB: Ich hoffe, dass die Schüler alle zuverlässig sind. Denn das ist unsere Hauptsorge, dass manche nicht da sind. Das kann manchmal ein kleines Problem sein. Wir rechnen aber damit, dass alle hochmotiviert mitmachen, und dann kommt am Freitag was Tolles heraus.

 

Wie viele Gruppen oder Darsteller gibt es?

BC: Es gibt die Schauspieler, den Chor, die Tänzer, die Musiker, die Lichttechniker und die Stylisten

 

Was ist die Zielsetzung, was wünschen Sie sich?

SB: Die Zielsetzung ist, ein großes Erlebnis für die Schulgemeinschaft zu machen, an das man sich ewig erinnert.

BC: Ich wünsche mir, dass es den Leuten gefällt. Aber auch, dass die Besucher die Geschichte vom Heiligen Vinzenz von Paul kennenlernen und so das Leben der Vinzentinerinnen noch besser verstehen.

Eb: Eigentlich habe ich zwei unterschiedliche Zielsetzungen: Erstens möchte ich die Zuhörer ganz tief in ihrem Inneren berühren. „Liebe sei Tat“ war nicht nur zur Zeit vom Heiligen Vinzenz aktuell – ich finde, zu viele Menschen denken heutzutage zuerst an sich selbst anstatt zu merken, wie vielen Menschen um sie herum es vielleicht nicht so gut geht.

Meine zweite Zielsetzung bezieht sich auf die Mitwirkenden: Ich wollte ihnen die Gelegenheit bieten, sich auf der Bühne vor einem großen Publikum zu beweisen. Das ist gar nicht so einfach; aber wenn es gelingt, dann ist das eine Erfahrung, die ganz weit über die Schulzeit hinaus wirken kann.

 

Die Fragen wurden gestellt von den Schülerinnen und Schülern der 9. Realschulklassen.

 

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