Die 72-Stunden-Aktion 2019

Uns schickt der Himmel!

Was ist die 72-Stunden-Aktion?

72 stunden plakat wir sind dabeiNachbarschaftstreffen organisieren, Partnerschaften zu Asylunterkünften entwickeln und Klettergerüste aufbauen. All das waren Projekte der bundesweiten 72-Stunden-Aktion 2013. Während dieser drei Tage haben mehr als 170.000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene die Welt ein bisschen besser gemacht. Nach dem Beschluss der Hauptversammlung des BDKJ 2016 stand fest: 2019 geht die 72-Stunden-Aktion in die nächste Runde! Vom 23.-26. Mai werden wieder tausende Kinder und Jugendliche dem Glauben „Hand und Fuß“ geben und Projekte für und mit anderen umsetzen.

Wir sind dabei und haben uns für die "Get it" Variante entschieden (Überraschungsvariante), dass heißt wir erfahren erst am 23.5. gegen 17 Uhr welche Aufgabe(n)  wir zu erfüllen oder zu lösen haben. Zu unserer Gruppe gehören 20 Schüler*Innen und Erwachsene aus St. Josef, der Schule für Hörgeschädigte in Schwäbisch Gmünd und ca. 20 Schüler*innen und Erwachsene aus der Seelsorgeeinheit Schwäbisch Gmünd/Mitte. Wir werden gemeinsam kreativ sein, das Leben teilen, die Tage gemeinsam verbringen und „irgendwo“ übernachten.

Wenn Sie Geld spenden möchte, freuen uns auf Ihre Spende! Die Spende können Sie auf folgendes Konto überweisen mit dem Verwendungszweck: 72-Stunden-Aktion bei: St. Josef – Schule für Hörgeschädigte, Genossenschaft der Barmherzigen Schwestern vom Heiligen Vinzenz von Paul in Untermarchtal e.V. Bei der Kreisparkasse Ostalb IBAN: DE74 6145 0050 0440 0042 33.

Weitere Infos finden Sie unter: https://www.bdkj.de/aktionen/72-stunden-aktion/

Für Rückfragen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Michael Stahl in St. Josef zum Thema „Gewaltprävention“

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Du bist nichts! Du kannst nichts!“ Michael Stahl weiß, was solche Sätze anrichten können. Er hat Abwertung, Ausgrenzung und Gewalt am eigenen Körper er- und überlebt. Durch seinen Glauben fand er den Weg zu sich und zum Mitmenschen. Vom VIP-Bodyguard (u.a. Muhammad Ali, Papst, Boris Becker, Nena, Dieter Bohlen, Karl Heinz Böhm, Dirk Nowitzki…) und Kampfsportler wurde ihm – neben dem Sport – sein Glauben, das Erleben von Gemeinschaft und Wertschätzung immer wichtiger. Heute leitet er ein selbst gegründetes Selbstverteidigungszentrum und hält Vorträge und Seminare zur Gewaltprävention u.a. in Schulen.

Die Einladung von Schwester Judith nahm er mit seinem Team gerne an. In der gefüllten Aula berichtete er in großer Offenheit von seinem Leben, seinen Verletzungen und seinem Weg. Damit hatten die Schüler*innen (und auch die Lehrer*innen) nicht gerechnet. Von der anfänglichen Scheu war nach kürzester Zeit nichts mehr zu spüren. Emotionen waren nicht nur erlaubt, sondern erwünscht. Wie nachdrücklich und nachhaltig der Vormittag wirkte, wird u.a. in der Zusammenfassung einer Realschulklasse und den Stimmungsänderungen im täglichen Miteinander deutlich. Wir danken Michael und Hilda für ihre Zeit, ihren Vortrag, die Übungen und ihre Wertschätzung und freuen uns über ein Wiedersehen.

Hier die Zusammenfassung des Vormittags der Schülerinnen und Schüler:

 

Was wir von Michael Stahl behalten wollen:

 

  • Jeder ist wertvoll, besonders, perfekt. Jeder Mensch ist besonders und einzigartig, egal, welche schlimmen Sachen er gemacht hat.

  • DU selber bist wertvoll.

  • Gewalt ist nie eine Lösung.

  • Nur wer sich selbst liebt, kann anderen verzeihen und sie lieben.

  • Wer nicht vergeben kann, ist für immer gefangen. Vergeben macht frei!

  • DU kannst anderen Menschen verzeihen, denn am Ende fühlst DU dich gut.

  • Man schafft alles im Leben, wenn man an sich glaubt.

  • DU darfst auch Angst haben und auch deine Angst zeigen.

  • Man muss jeden respektieren und höflich miteinander umgehen. Auch unhöfliche Wörter können andere verletzen.

  • Äußerliche Schönheit ist nicht so schön, wie innerliche Schönheit.

  • Nur das Innere des Menschen zählt und nicht das Äußere.

  • Sei selbstbewusst, egal, was die anderen sagen oder von DIR meinen.

  • Den anderen Menschen kann es egal sein, wie DU bist oder aussiehst – Hauptsache, DU fühlst dich in deinem Körper wohl.

  • Auch mal rausgehen und nicht nur zocken. Geh' raus, spiele Fußball zusammen mit anderen, fahre Fahrrad oder klettere.

  • Erlebe mal eine Nacht mit Freunden draußen im Zelt.

  • Schenke anderen Leuten etwas, denn das macht DICH glücklicher als den, dem DU etwas schenkst.

Einladung zur Sternwallfahrt und zum Jugendtag in Untermarchtal 2019

jugendtagAuch in diesem Jahr gibt es von der Schule aus wieder zwei Angebote in den Pfingstferien:

  • große Sternwallfahrt und Jugendtag mit Schwester Judith (13.-16.06.19)
  • kleine Sternwallfahrt und Jugendtag mit Frau Schott und Team (15.-16.06.19)

Wer Lust hat, ist herzlich eingeladen. Man sollte mindestens 14 Jahre alt sein, Eltern, Geschwister und Freunde sind ebenfalls herzlich willkommen.

Nähere Informationen gibt es bei Schwester Judith oder Frau Schott.

Wir freuen uns auf Euch!

Anmeldungsformular kleine Sternfahrt           Anmeldungsformular große Sternfahrt

Kooperation mit der Staatsgalerie Stuttgart und dem Kultusministerium und St. Josef-Schule Schwäbisch-Gmünd

BAUHAUS - mannigfaltige Formensprache

Ein Beitrag zur (Völker)Verständigung

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Schüler der Jahrgangsstufe 2 (13 SG) mit Lichtobjekten

Dieser Leitgedanke des Bauhauses entspricht unserem Leitgedanken und dem Wunsch unserer Schülerschaft in vollem Umfang.

„Einfach dazugeHÖREN“ ist das Motto unserer Schule und Ziel unserer Arbeit.

Dazu gehören der Abbau von gesellschaftlichen Unterschieden zwischen Menschen mit und Menschen ohne Handicap und ein Beitrag für die Verständigung zwischen hörbehinderten und hörenden Menschen.

Im Rahmen der Auseinandersetzung mit der bauhaustypischen Formensprache sollen Zugänge zur Vielfalt der Formen und ein barrierefreier Zugang zur Kunst ermöglicht werden. Teilhabe und Mitgestaltung, selbstwirksames Handeln und kreative Auseinandersetzung sollen – im Sinne der BAUHAUS-Philosophie – unseren Schülerinnen und Schülern eine Begegnung auf Augenhöhe und Erfahrungen in die gesellschaftskritische Dimension der Kunst ermöglichen. Vielfalt und Kommunikation sind elementare Elemente einer offenen, wertschätzenden Werteerziehung in einer durch Vielfalt geprägten Gesellschaft.

Sozialwissenschaftliches Gymnasium und Realschule unter neuer Leitung

neue leitung

Seit diesem Schuljahr ist das Sozialwissenschaftliche Gymnasium und die Realschule unter neuer Leitung.

Zu Schuljahresbeginn hat Herr Baireuther die Leitung der Realschule von Frau Nagel übernommen.

Frau Nagel wechselte als stellv. Schulleiterin in das Sozialwissenschaftliche Gymnasium unserer Schule und ist somit Nachfolgerin von Herrn Wiker, der am Ende des letzten Schuljahres in den Ruhestand verabschiedet wurde. Beide Kollegen sind seit vielen Jahren in St. Josef als Real-/und Sonderschullehrer bzw. Frau Nagel auch als Lehrerin für berufliche Gymnasien tätig.

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